Celine Maeder (Schweiz)
| Hallo, ich bin Celine! Ich bin eine 29-jährige Molekularbiologin und arbeite als Doktorandin am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg. |
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Für mich war es nicht einfach, nach der Matura zu entscheiden, was ich studieren, welchen Beruf ich erlernen möchte. Klar war für mich, dass ich nicht nur Kopfarbeit, sondern auch handwerkliche Arbeit machen wollte. Mich interessierten vor allem Architektur und eben Molekularbiologie. Ich machte Schnupperprakatika und ging zur Berufsberatung... Schlussendlich entschloss ich mich für Molekularbiologie.
Als ich mein Studium am Biozentrum in Basel begann, war für mich klar, dass ich nie eine Doktorarbeit machen würde. Ich wollte nicht so lange studieren, sondern nach meinem Studium sofort in der Industrie zu arbeiten beginnen. Ich genoss meine 4-jährige Studienzeit sehr: viele Parties, lange Semesterferien und stressige Prüfungszeiten. Ich habe viele interessante Leute kennen gelernt und viele verschiedene Dinge ausprobiert: verschiedene Sportarten im Unisport, russisch versucht zu lernen und einen Austausch mit der Ukraine gemacht.
Celine Maeder |
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Als ich dann im letzten Jahr meines Studiums mit der Diplomarbeit begonnen habe, ein 9-monatiges Forschungsprojekt im Labor, habe ich gemerkt, dass mir diese Arbeit sehr gut gefällt. Mir macht es Spaß, Experimente auszutüfteln, neue Phänomene zu entdecken. Natürlich habe ich die verschiedenen Gemütslagen einer Forscherin durchlebt: Ich war fasziniert von neuen Resultaten, traurig und müde nach negativen Ergebnissen, wenn Versuche nicht funktionieren wollten. Die neu Monate Diplomarbeit waren leider zu kurz, um mein Projekt zu beenden, Forschung braucht viel, viel Zeit und Geduld. Zu diesem Zeitpunkt entschied ich mich wohl, dass ich doch noch eine Doktorarbeit machen wollte. Und ich wollte sie unbedingt im Ausland machen.
Naja, ich bin nur nach Heidelberg gekommen, was nicht viel anders ist als die Schweiz. Dafür bin ich an einem internationalen Institut. Die Kommunikation funktioniert nur in Englisch, und es ist spannend, Leute aus ganz verschiedenen Kulturen und Ländern kennenzulernen. Kollaboration wird groß geschrieben an unserem Institut: ich kann jedermann/frau fragen, wenn ich ein Problem habe und finde überall Hilfe.
Neben der Arbeit gibt es aber auch noch ein reichliches Freizeitangebot am EMBL: Im Sommer gehe ich z.B. oft Wasserski fahren oder klettern. Im Winter gibt es dann in Heidelberg das bessere kulturelle Angebot: Ein supergutes Jazzfestival und verschiedene Filmfestivals.
School:
Kantonsschule Alpenquai Luzern





