Christine Horbaschek (Deutschland)

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Christine Horbaschek
Hallo! Mein Name ist Christine.

Ich habe Biologie an der Universität Würzburg studiert und dort mein Diplom mit Schwerpunkt in den Fächern Zellbiologie, Mikrobiologie und Physiologische Chemie absolviert. Seither bin ich Doktorandin am Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin in Würzburg.

Die Leidenschaft für Naturwissenschaften packte mich schon sehr früh, wobei die Biologie hinsichtlich ihrer Vielfalt und Zusammenhängen mit alltäglichen Beobachtungen für mich am faszinierendsten war. Während der Schulzeit stellte ich fest, dass mir die Details bei den Erklärungen der Lehrer immer am besten gefallen haben, und ich so manches noch vertiefen wollte. Daher habe ich mich dazu entschlossen, zu studieren und nach dem Abitur die aktuelle Sprache der Wissenschaft (Englisch) in London noch besser zu lernen.

So ging ich dort für ein halbes Jahr in eine Sprachschule und finanzierte diesen Aufenthalt als Au Pair in einer netten Gastfamilie durch die Mithilfe im Haushalt. Dies war eine wichtige Erfahrung von Selbständigkeit für mich, die ich während des Studiums gut gebrauchen konnte.

Am Studium fand ich toll, dass man ein paar Jahre Zeit hatte, auszutesten, was einem am besten liegt und woran man am meisten Spaß hat. So wurde mir klar, dass ich einmal im Bereich der Biomedizin arbeiten wollte und somit meine Arbeit der Bekämpfung von Krankheiten dienen sollte. Auf dem Weg durch das Studium hatte ich die Möglichkeit, während eines Praktikums an einem Max-Plank-Institut die Nobelpreisträgerin Frau Prof. Nüsslein-Vollhard kennen zu lernen und begeisterte mich für eines ihrer Forschungsobjekte, den Zebrafisch. Später habe ich an der Universität Würzburg in meiner Diplomarbeit an Zebrafischen die Entwicklung des Knochen- und Korpelwachstums untersucht.

Christine Horbaschek
Christine Horbaschek

Zurzeit arbeite ich an meiner Doktorarbeit im Bereich der Krebsdiagnostik und -therapie, da es mein Traum ist, dass Menschen mit unserer Methode viel leichter von dieser Krankheit geheilt werden können. Diesmal arbeite ich mit Mäusen, da diese deutlich verwandter mit dem Menschen sind als Fische und somit einen direkteren Vergleich ermöglichen. Die Doktorarbeit ist für mich vergleichbar mit einer Entdeckungsreise, denn oft bilden gefundene Lösungen die Grundlage neuer Fragestellungen, und es gibt kaum einen Tag, an dem einem langweilig ist. Auf dem Weg zur Beantwortung neuer Fragen lerne ich immer wieder neue und interessante Leute kennen, die mir weiterhelfen. Und genauso helfe ich mit Rat und Tat anderen, die Hilfe bei der Lösung von Problemen haben. So ist man an der Universität ein Teil einer großen Gemeinschaft. Die meisten Leute arbeiten an ganz unterschiedlichen Themen, haben aber Spaß zusammen und helfen sich gegenseitig.

Natürlich ist auch noch viel Zeit für meine Hobbies, bei denen Badminton und sonstige Unternehmungen mit Freunden und Klavier spielen zu den wichtigsten gehören.

Schule:
Johann-Michael-Sailer Gymnasium Dillingen an der Donau